Freitag, 18. Juni 2010

Homeward bound.

Jede Reise hat zwei Höhepunkte: den einen, wenn man lebenshungrig und voller Erwartung hinausfährt, den anderen wenn man heimkehrt und sich freut auf daheim. (Heinrich Spörl)

Donnerstag, 17. Juni 2010 / Die Nacht war heiss und im Auto war es stickig. Bin irgendwann mal aufgewacht und musste raus. Dachte oh da ist es schoen kuehl und habe die Fenster aufgemacht. Nun ich war wohl nicht ganz wach, denn ich bemerkte die Moskitos nicht, die herumschwirrten. Helmut schon, denn als ich zurueck zum Auto kam, war er schon wieder auf der Jagd. Aber es hielt sich in Grenzen und irgendwie bekam ich dann auch noch 2 Stunden Schlaf.

6.30 aufgestanden . Vor allem die Hunde leiden unter der stickigen Hitze so beschliesse ich aufzustehen. Draussen ist es – im Gegensatz zu drinnen kuehl und die meisten Moskitos scheinen sich endlich schlafen gelegt zu haben. So ziehe ich mich um, spaziere die Hunde und oeffne die Tueren um Luft ins Auto zu lassen. Helmut nutzt das Kuehle gleich aus und schlaeft noch ne Runde. Als er wach ist fruehstuecken wir eine Kleinigkeit und sind dann tatsaechlich um 10 Uhr schon on the road. Gerade als wir losfahren ueberfahren wie die dreitausendste Meile dieser Fahrt.

Nicht das es in Arkansas nichts zu sehen gibt, dennoch beschliessen wir diesen Staat auf den Freeway zu durchqueren. Bis Little Rock ist es die I-40, dann die I-30. Voll ist es auf der Autobahn. Ein Truck reiht sich hinter dem anderen und die Jungs fahren einen ziemlich heissen Reifen. Aber wir kommen gut durch. Stuttgart lassen wir links bzw. rechts liegen – obwohl es sicher interessant gewesen waere einen Abstecher zu machen - nur so um zu sehen, wie's da aussieht. Vor allem auch weil Ulm nur ca. 10 Meilen davon entfernt liegt. Aber insgesamt waere es doch ein ziemlich Umweg geworden und wir wissen aus Erfahrung, dass die Byways sehr zeitraubend sind.


Wieder fahren wir durch viel Farmland und dies laeuft reicht ereignislos an unseren Fenstern vorbei. In weniger als 5 Stunden haben wir den Staat durchquert und kommen nach Texarkana, die Grenze zu Texas. Und was stellen wir fest? Die haben nicht mal einen roten Teppich ausgelegt ... Na gut, dann eben nicht.


Wir biegen auf die 59 ein, die uns sozusagen fast bis vor die Haustuer bringt. Das Land wird ein wenig flacher. Die Strasse ist hier an den meisten Stellen ziemlich gut ausgebaut und wir stellen fest, in Texas darf man auf den Highways schneller fahren als in den anderen Staaten (70 mph im Gegensatz zu 55 mph). Dennoch zieht sich das letzte Stueck.

In Lufkin machen wir noch einen kleinen Abstecher und besuchen Bekannte (Lews Bruder Peyton und Frau).
Von hier ist es noch ca. 1 Stunde bis in die Kathy Lane. Ein letzter Halt bei Little’ Caesars um ne Pizza fuers Abendessen zu holen und gegen 8 Uhr sind wir zuhause. Die Hunde stuermen gleich durch den Garten und freuen sich ohne Leine rumtoben zu koennen. Wir stellen fest, alles ist noch da und in Ordnung – auch Dank unserer lieben Nachbarn Ines und Winfried, die sich um alles gekuemmert haben! Okay, der Garten ist ein wenig verwildert, aber das kriegt der Helmut morgen schon wieder in Griff (und ich glaube die Schildies findet das richtig gut ;-).

Noch die wichtigsten Sachen aus dem Auto holen, auspacken und vor allem einen schoene warme lange Dusche. Und dann erstmal ankommen ...

1 Kommentar:

  1. Scheint die Sonne noch so schön,
    am Ende muss sie untergehn.
    (Heinrich Heine)

    Durch deinen spannenden Reiseblog konnten wir an Eurer Tour teilnehmen. Bridge City TX und Texarkana standen zeitweise auch auf unserem Reiseplan.

    Schön dass wir sie durch euch doch noch gesehen haben.

    bis bald

    A & G

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