Sonntag, 7. Juni 2009

Amarillo by morning!

Da dies keine 24-h-Walmart ist, war die Nacht ruhig und so wachte ich erst gegen 6.15 auf. Kurz spaeter beschloss ich aufzustehen um die Restrooms aufzusuchen, nur um festzustellen, der Laden macht erst um 7 auf. Argh!
Nun, dann eben erst die Hunde ausleeren und spazieren. Ein angenehmer Morgen mit noch kuehlen Temperaturen.

Wieder zurueck habe ich Helmut geweckt. Und nach einem kurzen WM Einkauf und nem Fruehstueck (auf dem Bild sind die besten Loewchen beim Heldenfruehstueck), sind wir wieder los.

Plan a road trip – heisst es bei Rand McNally auf der Website. Hier kann man die sich Karten runterladen oder Strecken ausrechnen lassen, Tips wie fahren und wie lange es ungefaehr dauert. Ich habe das auch gemacht und einige der Strecken, die wir ‚absolvieren’ wollen, sind schon ganz schoen anspruchsvoll in Laenge und Zeitaufwand.

Auch heute ist die berechnete Strecke ca. 400 – 450 Meilen, Amarillo bis Colorado Springs. Hier wollen wir Ines und Winfried besuchen, die in etwa zur gleichen Zeit wie wir ausgewandert sind. Dies war dann letztlich der Grund warum wir Helmuts Meinung entsprachen, dass wir den Paolo Duro Canyon diesmal nicht anschauen. Er meinte auch, der sei in 2 – 3 Jahren noch da – dann koennen wir ihn anschauen. Also wird er in die Sammlung der noch zu besuchenden Sehenswuerdigkeiten aufgenommen .... there is always a next time!

Sind dann in Richtung Amarillo weiter. Musste an meinen Vater denken. Als Western-Fan kennt er natuerlich all die Cowboys, die hier durch die Landschaft ritten ... Und hier kann man sich das wirklich vorstellen, wie Viehherden ueber die Praerie gefuehrt wurde, Maenner am Lagerfeuer sitzend und rauchige Bohnen essen, starken schwarzen Kaffee trinken um an Ende das gerade verdiente Geld in Saloons wieder auszugeben ...



Nun, heute reiten hier nur noch die Cowboys der Landstrasse!

Kurz nach Amarillo ein Anruf bei Winfried, der dann meinte: oh, vielleicht muessen wir arbeiten .. Klasse. Da haetten wir den Canyon noch anschauen koennen (seufz) – aber jetzt ist es schon rum, Paolo Duro muss warten.

Wir fahren dagegen – immer weiter noerdlich. Hier im noerdlichsten Teil von Texas ist die Landschaft von gelben Gras gepragt. Keine Baeme und nur wenige windschiefe Straeucher. Da dies aber auch nicht wirklich spannend ist, nutze ich die Zeit um ein kurzes update zu schreiben. (Strom kommt aus dem Zigarettenanzuender – ich liebe moderne Technik).

Wir sind jetzt kurz vor der Grenze zu Oklahoma – in Dumas, Texas – und Helmut hat zum Tanken angehalten. Und da meldet mir mein Rechner, wir sind ‚connected’. Ein unerwarteter Hotspot und so werde ich schnell die Post hochladen ... und bereite mich geistig darauf vor, dass es in Colorado kalt und nass werden soll (baeh)!

1 Kommentar:

  1. Hey, in Nevada sah es ganz ähnlich aus. :-D Wir haben LV für eine Nacht besucht und sind heute nochmal Richtung Grand Canyon weg. Wie lange braucht Ihr noch bis LV? Wann kommt ihr an?

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