... heisst die Werbung von FINA und davon brauchen wir auch ne Menge. Wobei Helmut meinte, mit 16l Verbrauch halten wir uns noch gut ;-)
(Samstag, 06.06.09) Im letzten Post hatte ich ja schon eine kurze Angabe zur unserer gestrigen Route gemacht. Aber hier noch mal fuer die Statisten unter uns: Livingston auf der 45 gen Norden – Dallas rechts liegen gelassen – ab Fort Worth westwaerts Richtung Abilene – dann Roscoe und von da wieder nach Norden – Lubbock und dann bis Canyon. Gesamt gefahrenen Meilen ca. 670 (ueber 1000 km) - und wir sind immer noch in Texas!
Eine ganz schoen anstrengende Fahrt, aber auch sehr interessant. Bei uns in der Gegend ist die Landschaft ja eher bewaldet. Kommt man wieder nach Norden, wird es erstmal flach. Viel Land- Viehwirtschaft, kleine und grosse Ranches – eben so richtig wie man sich Texas vorstellt.
Nach einer Weile aendert sich die Landschaft dann wieder. In der Gegend von Abilene befindet man sich im so genannte Hill Country – und der Name macht der Gegend alle Ehre. Hoch runter, hoch runter fuehrt der Freeway durch Huegellandschaft. Alles mit niedrigen Baeumen und Bueschen bewachsen und wenig bewohnt. Hier und da mal ein Kuhkaff – im wahrsten Sinne des Wortes – oder ein einsames Haus. Dies ist mal ein ganz anderes Gesicht von Texas.
Allerdings passiert auch nicht wirklich was Spannendes. Doch da, auf einmal sehen wir links auf einem Berg ein riesiges Fort. Was ist das? Wert es anzuschauen? Doch alle Recherchen bleiben erfolglos. Einzig ueber die Stadt Thurber – die diesem Fort einst zu Fuessen lag, erfahre ich aus dem Reisefuehrer: es war eine Kohle-Stadt, die – als der Oelboom anfing – langsam ausstarb und heute von dern 10.000 Einwohnern gerade mal schlappe 8 uebrig geblieben sind.
Nach den rolling Hills kommt man in die Panhandle Plains. Schon beim Fahren stelle ich fest – hier blaest ein ganz schoen kraeftiger Wind. Dies bestaetigt sich bei einer Tankpause und ich denke mir, es ist nicht verwunderlich, wenn in dieser Gegend der groesste Windpark der USA sein soll.
Als wir weiterfahren, sehen wir dann auch schon die ersten Windkraftraeder. Meilen um Meilen erstrecken sie sich ueber die wenigen Huegel, die es hier noch gibt.
Um Roscoe herum ist es dann flach. Auf der Suche nach dem angeblich groessen Windrad der Welt, beschliessen wir durch die Stadt zu fahren. Dies nur um festzustellen, dass hier gar nichts los ist. Es gibt – natuerlich – ein paar Firmen die sich mit Windenergie beschaeftigen (Namen wie Siemens und Eon stechen da ins Auge), aber die Strassen menschenleer, viele verlassene Haeuser und kein Hinweis auf das von uns gesuchte Objekt.
Normalerweise schreiben die Amis ja noch in Orten hinterm Bretterzaun ein grosses Schild, dass hier das Pferd von Buffallo Bill mal hingepinkelt hat – aber hier: Nix!
Wir geben auf und fahren weiter. Es ist schon spaet, aber noch hell und wir beschliessen es doch noch bis Lubbock zu versuchen. Belohnt werden wir mit einer tollen Landschaft und einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Auch sehr faszinierend fand ich die riesigen
Kornspeicher, die hier wie Mahnmale in den Himmel ragen.
Wenn es nach mir gegangen waere, waere es nun auch gut gewesen. Ich war muede vom Fahren und wenn es dann noch dunkel wird, ist meine Sicht und Konzentration nicht mehr so dolle. Mich lockte der KOA in Lubbock. Doch Helmut – der sich den Tag ueber etwas Schlaf genommen hatte – war wieder munter und meinte, wir koennten noch bisschen weiterfahren und dann irgendwo auf nem Walmart Parkplatz naechtigen. Dank RandMcNally – ein Strassenatlas – erfuhr ich, dass es entweder in Plainview oder dann in Canyon einen WM gibt. Auch studierte ich noch mal das Campbook und den Reisefuehrer, um festzustellen, dass Canyon einen State Park hat. Die Stadt wird auch als ‚Gateway’ fuer Amerikas zweitgroessten Canyon (Paolo Duro) bezeichnet.
So beschlossen wir – um noch ein wenig Zeit zu gewinnen – bis dorthin zu fahren. Der Walmart dort ist gut versteckt, aber nach ein bisschen im Kreis fahren, haben wir ihn gefunden.
Ich war so muede, dass ich nur noch den Hunden was zum Essen gegeben habe, dann meinen Schlafsack ausgerollt und fast augenblicklich eingeschlafen bin.
Helmut liess die Hundies noch mal raus, focht anschliessend einen kleinen Kampf mit Moskitos (die zum Glueck schon sehr traege vom vielen gesaugten Blut waren) und schlief auch bald ein.
(Samstag, 06.06.09) Im letzten Post hatte ich ja schon eine kurze Angabe zur unserer gestrigen Route gemacht. Aber hier noch mal fuer die Statisten unter uns: Livingston auf der 45 gen Norden – Dallas rechts liegen gelassen – ab Fort Worth westwaerts Richtung Abilene – dann Roscoe und von da wieder nach Norden – Lubbock und dann bis Canyon. Gesamt gefahrenen Meilen ca. 670 (ueber 1000 km) - und wir sind immer noch in Texas!
Eine ganz schoen anstrengende Fahrt, aber auch sehr interessant. Bei uns in der Gegend ist die Landschaft ja eher bewaldet. Kommt man wieder nach Norden, wird es erstmal flach. Viel Land- Viehwirtschaft, kleine und grosse Ranches – eben so richtig wie man sich Texas vorstellt.
Nach einer Weile aendert sich die Landschaft dann wieder. In der Gegend von Abilene befindet man sich im so genannte Hill Country – und der Name macht der Gegend alle Ehre. Hoch runter, hoch runter fuehrt der Freeway durch Huegellandschaft. Alles mit niedrigen Baeumen und Bueschen bewachsen und wenig bewohnt. Hier und da mal ein Kuhkaff – im wahrsten Sinne des Wortes – oder ein einsames Haus. Dies ist mal ein ganz anderes Gesicht von Texas.
Allerdings passiert auch nicht wirklich was Spannendes. Doch da, auf einmal sehen wir links auf einem Berg ein riesiges Fort. Was ist das? Wert es anzuschauen? Doch alle Recherchen bleiben erfolglos. Einzig ueber die Stadt Thurber – die diesem Fort einst zu Fuessen lag, erfahre ich aus dem Reisefuehrer: es war eine Kohle-Stadt, die – als der Oelboom anfing – langsam ausstarb und heute von dern 10.000 Einwohnern gerade mal schlappe 8 uebrig geblieben sind.
Nach den rolling Hills kommt man in die Panhandle Plains. Schon beim Fahren stelle ich fest – hier blaest ein ganz schoen kraeftiger Wind. Dies bestaetigt sich bei einer Tankpause und ich denke mir, es ist nicht verwunderlich, wenn in dieser Gegend der groesste Windpark der USA sein soll.
Als wir weiterfahren, sehen wir dann auch schon die ersten Windkraftraeder. Meilen um Meilen erstrecken sie sich ueber die wenigen Huegel, die es hier noch gibt.
Um Roscoe herum ist es dann flach. Auf der Suche nach dem angeblich groessen Windrad der Welt, beschliessen wir durch die Stadt zu fahren. Dies nur um festzustellen, dass hier gar nichts los ist. Es gibt – natuerlich – ein paar Firmen die sich mit Windenergie beschaeftigen (Namen wie Siemens und Eon stechen da ins Auge), aber die Strassen menschenleer, viele verlassene Haeuser und kein Hinweis auf das von uns gesuchte Objekt.
Normalerweise schreiben die Amis ja noch in Orten hinterm Bretterzaun ein grosses Schild, dass hier das Pferd von Buffallo Bill mal hingepinkelt hat – aber hier: Nix!
Wenn es nach mir gegangen waere, waere es nun auch gut gewesen. Ich war muede vom Fahren und wenn es dann noch dunkel wird, ist meine Sicht und Konzentration nicht mehr so dolle. Mich lockte der KOA in Lubbock. Doch Helmut – der sich den Tag ueber etwas Schlaf genommen hatte – war wieder munter und meinte, wir koennten noch bisschen weiterfahren und dann irgendwo auf nem Walmart Parkplatz naechtigen. Dank RandMcNally – ein Strassenatlas – erfuhr ich, dass es entweder in Plainview oder dann in Canyon einen WM gibt. Auch studierte ich noch mal das Campbook und den Reisefuehrer, um festzustellen, dass Canyon einen State Park hat. Die Stadt wird auch als ‚Gateway’ fuer Amerikas zweitgroessten Canyon (Paolo Duro) bezeichnet.
So beschlossen wir – um noch ein wenig Zeit zu gewinnen – bis dorthin zu fahren. Der Walmart dort ist gut versteckt, aber nach ein bisschen im Kreis fahren, haben wir ihn gefunden.
Ich war so muede, dass ich nur noch den Hunden was zum Essen gegeben habe, dann meinen Schlafsack ausgerollt und fast augenblicklich eingeschlafen bin.
Helmut liess die Hundies noch mal raus, focht anschliessend einen kleinen Kampf mit Moskitos (die zum Glueck schon sehr traege vom vielen gesaugten Blut waren) und schlief auch bald ein.
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