Montag, 7. Juni 2010

Vorbereitung

Was liegt bei Reisen näher als die Ferne?

… dachten wir uns und machten uns auf, diese zu erkunden. Doch bis das letztlich soweit war, also losfahren in die Ferne, galt es noch so Einiges zu erledigen. Zunaechst einmal machte ich einen Termin beim Frisoer, denn je kuerzer die Haare, je einfacher ist es unterwegs. Und auch die zwei Superloewchen mussten dran glauben – erst duschen und Pfoten ausrasieren und Bonny bekam noch einen Extraschnitt, der ihr einen neuen Spitznamen einbrachte „Schnaeuzchen“ (sie hatte Schwierigkeiten, beim Essen die Haare nicht mit zu schlucken). Ich finde es sieht sehr suess aus auch wenn Helmut meint sie saehe gar nicht mehr wie ein Loewchen aus ...


Wir dachten dann auch – sicher ist sicher – wir testen das neue Vordach noch mal. Helmut seit unserem Ausflug ans Meer daran herummcgyvered und wir wollten sehen – woran ich nie gezweifelt habe – ob das jetzt auch so funktioniert. Die Tochter des Nachbarn lief gerade vorbei und fragte was wir tun. Helmut meinte: We are camping. Sie: You’re camping? You guys are so weird! (Ihr seid so seltsam!) Helmut bedankte sich fuer diese durchaus zutreffende Eigenschaft unserer Person, was sie wohl noch mehr verwirrte ... Wie auch immer, Vordach sieht gut aus.



Am Freitag hatte ich frei und habe schon mal ein paar Dinge zusammengesammelt, die wir mitnehmen wollen. Inzwischen sind wir ja schon recht geuebt mit dem Camping, so fiel das nicht allzu schwer. Allerdings stelle ich fest, dass man doch irgendwie auch ‚bequemer’ wird. Ich meine, die ersten Male haben wir den Cooler gepackt, Schlafsack und paar Klamotten und los. Ich erinnere mich, dass wir bei unserer ersten Reise nur ein Taschenmesser und zwei Plastikloeffel von Dairy Queen hatten, jetzt ueberlege ich: ach ich koennte noch ein extra Messer zum Besteck mitnehmen (ich besitze sicher 10 Kuechenmesser, benutze aber immer nur eines davon und meine ich komme ohne dies nicht aus) und extra Tubberschuesseln und ein Kopfkissen und vielleicht sogar nen Topf? Dies und jenes .. alles Sachen ohne die wir bisher genau genommen auch zurecht gekommen sind. Es ist interessant wie weit ‚unten’ man die Linie zwischen Gebrauchsgegenstand (= notwendig) und Luxus (= bequem) ziehen kann.

Ganz sicher Luxus aber fuer mich (gefuehlsmaessig) unentbehrlich: mein Schleppi. Und da wir uns unterwegs ja meist ueber irgendwelche HotSpots einloggen, habe ich vorsichtshalber noch ein Backup auf CD gebrannt. Ein Verlust der hunderten von mir geschriebenen Seiten, waere fuer mich schon eine ziemliche Katastrophe.

Samstag und Sonntag bin ich nochmal arbeiten gegangen, gebe aber zu, dass war schon ein wenig halbherzig. Gleichwohl die es schafften, mich so richtig zu aergern – was soweit ging, dass ich glatt noch mal ne Mail an unseren Distric Manager geschickt habe ... bestimmt sind die froh wenn ich jetzt mal ne Weile weg bin ;-)

... und jetzt kann der Urlaub kommen!

1 Kommentar:

  1. When preparing to travel,
    lay out all your clothes and all your money.
    Then take half the clothes and twice the money."

    Wir wünschen euch eine gute und sichere Reise und sind gespannt wohin der Weg euch führt.

    A & G

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